Sil Kolumne

Hallo! Ich bin Sabine, 37 Jahre alt, verheiratet, Hausfrau und Mutter dreier Kinder. Sarah (8 Jahre), Max (5 Jahre) und Lena (1,5 Jahre). Die halten mich zusammen mit meinem Mann Thomas ganz schön auf Trapp. Wie Sie sich denken können also Rambazamba an allen Ecken! Und kein Tag gleicht dem anderen. – Aber wem erzähle ich das, wahrscheinlich können Sie davon auch ein Liedchen singen…
Episode:

Vatertag und kleine Künstler

Die Operation Vatertag wird bei uns von Jahr zu Jahr spannender ... Kein Wunder, mit steigenden Fähigkeiten möchten Kinder nicht nur Mama sondern auch Papa zum Ehrentag mit etwas ganz Besonderem zu beglücken. Und "wo gehobelt wird, da fallen bekanntlich Späne", zumindest war das letztes Jahr so:

Ich hatte gerade meiner kleinen Lena das Lätzchen umgebunden und ihr Mittagessen - Möhrengemüse - bereitgestellt, als Sarah von der Schule nach Hause kam. Im ersten Moment war ich etwas verwundert: Sie war bis zur Nasenspitze von einem großen Karton verdeckt, den sie in den Händen hielt. "Was ist denn das? Hast du vor, in nächster Zeit umzuziehen?" fragte ich schmunzelnd. Sie schüttelte nur den Kopf und erklärte mir gewichtig, dass sie extra aus dem Kunstunterricht in der Schule ihre Habseligkeiten mit nach Hause gebracht hatte, "weil doch bald Papatag ist, da will ich im Wohnzimmer eine Künstlerwerkstatt aufmachen …". "Au ja, ich will auch künstlern", stimmte Max gleich aufgeregt mit ein. Mit einem Augenzwinkern wandte ich mich an die beiden: "Also gut, packt schon mal aus, nach dem Mittagessen könnt ihr dann ‚künstlern'." Kaum gesagt, fingen die beiden auch schon damit an, Wasserfarben, Buntstifte, Klebestifte, Kinderscheren und buntes Papier aus dem Karton zu packen und auf dem Wohnzimmertisch auszubreiten. Ich war immerhin schnell genug, noch rasch eine alte Tischdecke über den guten Holztisch zu werfen - andernfalls wäre das Ganze ein doch eher beunruhigender Anblick gewesen. "Aber Mama," rief Max plötzlich entrüstet, "warum darf Lena denn schon künstlern und wir erst nach dem Essen?" Ich wusste erst gar nicht was er meinte, bis ich seinem Blick folgte: Klein Lena schien bereits mächtig inspiriert mit ihrem Mittagessen die tollsten Spritzbilder auf Tisch und Lätzchen zu malen …

Sil Spezial Flecken-SprayNachdem klein Lenas „Kunstwerk“ bereinigt und alle Bäuche gefüllt waren, machten sich Sarah und Max begeistert an die Arbeit. Eine Weile später hielten sie stolz ihre fertigen Kunstwerke in die Höhe, damit ich sie begutachten konnte. Ein buntes Wirrwarr aus Papierschnipseln, Farbklecksen, Formen und Figuren – wobei wahrscheinlich auch nur die beiden Künstler die genaue Intention hinter ihren Werken verstanden. Natürlich war es trotzdem wunderschön, denn immerhin hatten sie sich alle Mühe gegeben und mit Herzblut an der Sache gearbeitet. Das fand auch Thomas, als er abends nach Hause kam. Liebevoll zog er die beiden in seine Arme und bedankte sich für die tollen Vatertagsgeschenke. Ich wandte mich mit der Kleinen auf dem Arm an ihn: „Lena hatte ursprünglich auch etwas für dich zum Vatertag ... sagen wir mal, gemalt“. Sein verdutzter Blick ließ mich schmunzeln. Als ich ihm die Geschichte von der nachmittäglichen Möhren-Malerei erzählte, musste auch er lachen. „Vielleicht tut es das nächste Mal auch einfach ein schönes Frühstück ans Bett“, meinte er – da könne ja nicht so viel passieren, und Möhren gäbe es für gewöhnlich auch nicht. Wenn der wüsste, womit ich mich morgens so rumschlagen muss. Aber was soll’s: Relax - Take it easy!

Sie möchten wissen, wie es weiter geht? Dann abonnieren Sie hier die Kolumne!

Die Möhrenflecken, die nicht nur auf Wand und Boden, sondern auch auf Lenas Lätzchen gelandet waren, habe ich übrigens ganz einfach wieder rausbekommen: mit dem Sil Spezial Flecken-Spray mit Reinigungsbenzin.

Ihr Kommentar

schließen

Mein Nickname